GOBS Neuenkirchen, OBS Bad Fallingbostel und OBS Hodenhagen rezertifiziert

Der Übergang von der Schule in das Berufsleben ist für junge Menschen nicht leicht, da es eine kaum zu überblickende Anzahl an Berufen, an weiterführenden Schulformen und alternativen Entwicklungsmöglichkeiten über zum Beispiel ein FSJ gibt. Neben dem Elternhaus engagieren sich Schulen sehr stark bei der beruflichen Orientierung.

Der neue Berufsorientierungserlass gilt seit Herbst 2018 und schreibt unter anderem vor, dass alle allgemein bildenden Schulen der Sekundarbereiche I und II ein schuleigenes fächerübergreifendes Konzept zur Durchführung der Maßnahmen zur Beruflichen Orientierung erstellen. Die Maßnahmen können federführend in einem oder mehreren Unterrichtsfächern gestaltet werden. Dies ermöglicht den Schulen, den fächerübergreifenden Ansatz des Konzeptes zur Beruflichen Orientierung zu konkretisieren, indem die Beiträge der einzelnen Fächer zur Vorbereitung und zur Auswertung festgelegt werden. Dieser Forderung kommen die Oberschulen Hodenhagen und Bad Fallingbostel schon lange nach und sind daher für weitere 4 Jahre rezertifiziert. Die Grund- und Oberschule Neuenkirchen ist sogar schon, seit es das Zertifikat „proBerufsOrientierung! Schule-Wirtschaft, Qualität in der Berufsorientierung“ gibt, dabei und wird nach fünfzehnjähriger Auszeichnungszeit für 5 weitere Jahre rezertifiziert.

Herzlichen Glückwunsch!

Die drei Schulen zeigen in besonders lobenswerter Form, wie Schulen ihr Konzept zur Berufsorientierung verstärkt prozessorientiert verstehen und kumulativ aufeinander aufbauende Maßnahmen entwickeln, um die Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler in den zentralen Lernfeldern der Berufsorientierung zu verbessern, eine fundierte Berufswahl zu ermöglichen und die Ausbildungsfähigkeit zu fördern. Hierzu gehört auch die fortwährende Erfolgsüberprüfung und Anpassung dieser Maßnahmen. Diese Evaluation wurde in der Laudatio im Rahmen der Zertifizierungsfeier bei den (Grund- und) Oberschulen besonders hervorgehoben.

Der Heidekreis beweist eindrucksvoll, dass trotz schwieriger Rahmenbedingungen (wie z. B. der sehr geringen Lehrerversorgung) das wichtige Thema der Berufsorientierung ernst genommen und zielgerichtet umgesetzt wird. Daher ist der Heidekreis aus allen vier Regionaldirektionen der Landkreis mit den meisten zertifizierten Schulen, sowohl in absoluten und relativen Zahlen. Eine enge, von den Schulen gewünschte, landkreisweite Zusammenarbeit gemeinsam mit der Fachberatung Berufsorientierung unter Einbeziehung der Kooperationspartner aus der lokalen Wirtschaft, der Berufsbilden Schulen, des Landkreises und weiteren Externen führt dazu, dass junge Menschen im Heidekreis auf der einen Seite ihre Kompetenzen kennen lernen und auf der anderen Seite bei der Gestaltung ihrer beruflichen Zukunft weit über den Abschluss hinaus unterstützt werden.

 

Foto:
Maik Welk, Julian Hambrock, Martina Rosebrock, Christine Schauer-Henke, Henning Wolf, Söhnke Foß

 

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