Am Freitag erlebten 39 Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen während ihrer Entlassungsfeier noch einmal sämtliche Emotionen der vergangenen Schuljahre. Moderiert wurde der Festakt von Schulsozialpädagoge Jan Buse-Levecke, welcher die Gäste in diesem Jahr unter dem Oberthema „Gefühle“ über Phlegmatiker, Enthusiasten und Sanguiniker aufklärte.

Passend zum Gefühl „Freude“ überbrachte der Bürgermeister Carlos Brunkhorst Grußworte, wünschte den Abschlussschülerinnen und Schülern „Freude und Zuversicht“ und forderte sie auf: „Bringt euch ein, unsere Gesellschaft braucht euch!“.

Auch Frau Pastorin Zerbe gratulierte den Abschlussjahrgängen zu ihrem Erfolg und machte ihnen mit der aktuellen Jahreslosung „Suche Frieden und jage ihm nach“ (Psalm 43) Mut für ihren weiteren Lebensweg.

Im Anschluss gab Schulleiterin Frau Eva Helbing den Absolventen mit einem Verweis auf die Tennis-Legende Steffi Graf ihr persönliches Rezept für ein glückliches und erfolgreiches Leben mit auf den Weg.
„Ich möchte, dass es der Grand Slam eures Lebens wird“, wünschte sie den Schülern und setzt dabei auf die 4 Säulen des Erfolges:

   • Fairplay, also Handeln über das bloße Einhalten von Regeln hinaus
   • Respekt, Wertschätzung und Anerkennung
   • Bodenhaftung, um mit Sicherheit und Zutrauen kommende Situationen zu meistern
   • Soziales Engagement, - freiwillig, für jemanden, für eine Sache da sein


Dass vieles davon bereits gelebt wird, dafür sprächen auch die Zahlen. So erreichten von den 39 Abschlussschülern 8 den erweiterten Sekundarabschluss I, 12 den Realschulabschluss, 2 den Hauptschulabschluss nach Klasse 10 und 13 den nach Klasse 9. Außerdem gab es 3 Förderschulabschlüsse nach Klasse 9 sowie ein Abgangszeugnis.

„Die Stars gehen – die Fans bleiben“ lautete das Fazit der Klassenlehrerinnen der 9g. Frau Müller-Loui und Frau Kultscher nahmen die Zuhörer mit auf eine musikalische Reise durch die Vergangenheit. So war der Weg manchmal „steinig und schwer“, doch „es war die schönste Zeit“ und mit Stolz stellten sie für jeden ihrer Schützlinge fest: „Bilder von dir überdauern – bis in alle Zeit“.

Dass jeder aus der 9g stolz auf sich sein darf, hob auch der Klassensprecher Jonas Böhling in seiner emotionalen Rede hervor. Genau die Hälfte von ihnen werde nun ihren beruflichen Weg an der BBS weiterführen, die andere Hälfte im nächsten Jahr hier den Realschulabschluss anstreben. Dieses hätten sie vor allem ihren Lehrern zu verdanken, welche immer an sie geglaubt hätten.

Die traditionellen „Irischen Segenswünsche“ des Lehrerchors wurden in diesem Jahr stimmungsvoll und gekonnt von Lois Schmidt (Klasse 9e) am Klavier begleitet.

Nach einer kurzen Pause dankte zunächst die Elternvertreterin der Klasse 10g, Frau Schmidt, den Klassenlehrerinnen Frau Schrader und Frau Witte. Die Emotion „Nervosität“ begegnete den Abschlussrednerinnen der Klasse 10g im Laufe ihrer Schulzeit des Öfteren, daher dankten Cindy und Vanessa ihrem Klassenleiterteam besonders für deren Ruhe und Ausgeglichenheit.

In Anlehnung an die Abschlusspullis und das Motto „Nice“ resümierten Frau Schrader und Frau Witte das letzte Jahr ihrer Klasse, bevor die Zeugnisse übergeben wurden.

Die „Anspannung“ wuchs bei der Klasse 10e, doch vor deren Zeugnisübergabe ließen es sich auch ihre Elternvertreterinnen Frau Ruschmeyer und Frau Knust nicht nehmen, Worte an die Gäste zu richten. Nach einem Rückblick auf die vergangene Schulzeit mit all ihren Höhen und Tiefen wünschten sie den Schülern alles Gute für die Zukunft und schlossen mit den Worten: „Wer etwas vermeiden möchte, sucht Gründe; wer etwas erreichen will, sucht Wege.“

„Der Abschied fällt schwer“, stellten Mariola und Mathis aus der 10e fest. Sie betonten in ihrer Rede, wie viel sie miteinander erlebt haben und hoben besonders die gut funktionierende Klassengemeinschaft hervor. Untermalt wurde ihr Vortrag durch Bilder und Videos aus dem Schulalltag, welche bei den Zuschauern eine Palette an Emotionen hervorriefen.

Frau Killian und Frau Wrigge brachten in ihrer Rede ihre Überraschung darüber zum Ausdruck, wie schnell die letzten 6 Jahre rückblickend verflogen sind. Gerne erinnerten sie sich an besondere Momente mit jedem einzelnen Schüler der 10e zurück.
Die letzte Zeugnisausgabe des Nachmittages machte deutlich, dass der endgültige Abschied immer näher rückte, was bei vielen Beteiligten auch etwas „Wehmut“ und Abschiedsschmerz auslöste. Als Überraschung sang der Jahrgang 10 eine eigene Version des Liedes „Danke“ mit Klavierbegleitung.

Die Reise durch die Welt der Emotionen, Gefühle und Temperamente näherte sich dem Ende und die Vorfreude auf alles Neue und die Zukunft wurde spürbar. Als letzte Rednerin des Abends sprach die Schulleiterin Frau Helbing von „Freude und Danke“. „Danke“ an die Abschlussklassen, unter anderem für die gut gelungenen Abschlussstreiche; „Freude“ über die herausragenden Leistungen.

Besonders geehrt wurden für herausragende Leistungen und ihr Arbeits- und Sozialverhalten:

Bestes Zeugnis:
9g: Lea Baden, Leonie Brandt
10g: Cindy Peters (Durchschnitt 1,64)
10e: Emily Smeilus (Durchschnitt 1,56)

 

Arbeits- und Sozialverhalten:
9g: Jonas Böhling
10g: Michelle Wrissenberg
10e:Tim Eichhorn, Mariola Hoyer

 

Wissend um die Vorfreude auf alles Neue, das auf sie wartet, entließ Frau Helbing die Abschlussschüler mit dem Wunsch aller Mitarbeiter der GOBS:


Macht’s gut! Bleibt in Kontakt mit uns!

 

Berit Francke/ Imke Heinemann

Dem Lesen wurde und wird noch immer ein sehr großer Wert beigemessen. Die Gründe dafür sind vielfältig. Zum einen liegt der Wert der Lesesozialisation im Erhalt einer gewissen Lesekultur und zum anderen ermöglicht das Lesen die Entwicklung sozialer Interaktionskompetenzen, wie das Einfühlungsvermögen.

Bezogen auf die Schule, ist die Lesekompetenz eine grundlegende Voraussetzung zum Wissenserwerb in allen Fächern. Ob Geschichte, Biologie oder Werte und Normen, sowie auch Mathematik und Englisch – um sich Wissen anzueignen, benutzten die Schülerinnen und Schüler in allen Fächern regelmäßig Texte – die sie lesen, um daraus zu lernen.

Für den Deutschunterricht wurde den sechsten Klassen der GOBS Neuenkirchen vom Rotary-Club eine Buchspende zuteil – Voll Horst von Barbara Rath.

Nun sind Schüler nicht unbedingt erpicht darauf, neben den „üblichen Texten“ auch noch eine Lektüre lesen zu müssen, doch der „Voll Horst“ weckte sehr schnell ihr Interesse und nach dem gemeinsamen Lesen der ersten Kapitel waren fast alle gespannt darauf, wie es weitergeht.

Das Buch handelt von einem Jungen im Alter unserer Sechstklässler, der durch einen Unfall seiner Mutter vorübergehend bei seinem Onkel wohnen muss. Hier prallen Welten aufeinander, da der Onkel noch „vom alten Schlag“ ist und das „moderne Leben“ zu ignorieren weiß. Dafür erkennt der Junge, dass früher auch nicht alles schlecht und langweilig war. Für beide Hauptdarsteller ist es eine tolle Erfahrung.

Alleine oder gemeinsam in der Klasse gelesen, wurde die „Pflichtlektüre“ zu einer spannenden Angelegenheit, da das Buch mit seiner nicht immer „korrekten“ Ausdrucksweise in Form von Schimpfwörtern den Nerv der Schüler traf.

Mithilfe von Zusatzmaterial und verschiedenen Arbeitsblättern konnten sich die Kinder intensiv mit der unterschiedlichen Lebensweise von Menschen auseinandersetzen und hoffentlich ein – wie oben beschrieben - gewisses Einfühlungsvermögen entwickeln.

Es hat viel Spaß gemacht mit den Schülerinnen und Schülern die Lektüre Voll Horst zu „bearbeiten“, es sollte eine Pflichtlektüre sein!

Wir bedanken uns recht herzlich beim Rotary-Club für die Spende.

Jochen Guth
Nina Uhrig

 

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Am 14.06.2019 wurde im Rahmen des Sportfestes in den 7. und 8. Klassen „Ultimate Frisbee“ gespielt. Ziel des Spiels ist es, die Frisbeescheibe durch geschicktes Zuwerfen in der gegnerischen Endzone zu fangen.
Grundlegende Regeln des Spiels sind unter anderem, dass mit der Scheibe in der Hand nicht gelaufen werden darf, ein Sternschritt und ein Stoppschritt jedoch erlaubt sind. Der Scheibenbesitz wechselt, wenn die Scheibe durch die gegnerische Mannschaft abgefangen wird, im "Aus" landet oder den Boden berührt.

Die Klassen wurden in 10 Teams mit jeweils sieben Mitspielerinnen, bzw. Mitspielern eingeteilt, die per Losverfahren ermittelt wurden. Jedes Team bestimmte einen Mannschaftskapitän und gab sich einen Teamnamen. Es wurde in zwei Gruppen mit je fünf Teams gegeneinander gespielt. Jedes Spiel dauerte acht Minuten. Bei dem warmen Wetter waren das manchmal „sehr lange“ acht Minuten.

Die Erst- und Zweitplatzierten aus jeder Gruppe spielten über Kreuz das Halbfinale.

Hier setzten sich die "Snakes" gegen die" Brockies" und die "Wiesenrenner" gegen die "Standards" durch.
In einem packenden Finale schlugen die "Snakes" die "Wiesenrenner" mit 4:2.

Die Siegerehrung des Ultimate Frisbee-Turniers sowie des Basketballturniers der 9. und 10. Klassen fand anschließend in der Mensa statt.

Alle Spiele verliefen fair und haben allen Schülerinnen und Schülern sehr viel Freude bereitet! Vielen Dank an alle Helfer und das Schiedsrichterteam Frau Zahn und Herrn Thomalla.
Die Sommerferien können kommen!!!!

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