- Auch bei Regen ist es schön im Wald -

Am 28. November besuchte der 7. Jahrgang der GOBS Neuenkirchen das regionale Umweltbildungszentrum der Alfred Toepfer Akademie für Naturschutz auf Hof Möhr. Seit 1982 ist der alte Heidehof Sitz der Akademie. Ein regionales Umweltbildungszentrum ist ein außerschulischer Umweltlernstandort, an dem Schüler auf verschiedenste Arten erlebnis- und handlungsorientiert Umwelt und Natur erleben können.

Für die Schüler stand diesmal das Thema „Unser Wald“ auf dem Plan.

     Was ist das da für ein Baum?

     Wie alt ist eigentlich diese Eiche?

     Ist die Buche daneben älter oder jünger?

     Was machen die Waldtiere im Winter?

     Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Winterruhe, Winterschlaf und Winterstarre?

Solche und viele weiter Fragen wurden unter Leitung von Dipl. Umweltwissenschaftlerin Nadja Frerichs an diesem Tag geklärt. Die Schülerinnen und Schüler untersuchten dabei selbstständig verschiedene Parameter, die auf eine Strukturvielfalt des Waldes hinweisen könnten.

Auf einem Pfad durch den Wald sollten mit Hilfe von Bildkarten fünf verschiedene Baumarten bestimmt werden. Im Anschluss wurden Methoden zur Bestimmung von Baumumfang und Baumalter geübt und angewendet. Dabei stellten die Schülerinnen und Schüler mit Erstaunen fest, dass einige der untersuchten Bäume bereits über 200 Jahre alt waren.

Weiterhin erschlossen sich die Schülerinnen und Schüler wie Waldtiere im Winter bei Kälte und fast ohne Nahrung überleben. Im Anschluss wurden die Verstecke dieser Tiere gesucht und in einem kleinen Waldabschnitt gezählt. Dabei wurden auch zahlreiche Waldbewohner wie Spinnen, Käfer, Krebse und Schnecken entdeckt, untersucht und wieder in die Natur entlassen. Daraus wurden anschließend ökologische Zusammenhänge hergestellt und es wurde den Schüler vermittelt, wie vielfältig das untersuchte Waldgebiet ist.

Auch wenn es an diesem Tag viel regnete, hatten die Schülerinnen und Schüler viel Spaß beim Lernen in der Natur und konnten zuhause von ihren Erlebnissen und Entdeckungen erzählen.

Roy Berger

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  • Gruppe
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Im Rahmen des Deutschunterrichts zum Thema „Die Zeitung“ beschäftigten sich knapp 30 Schüler und Schülerinnen der Klasse 8g1 und 8g2 der GOBS Neuenkirchen intensiv mit dem klassischen Informationsmedium Zeitung. Im Unterricht lernten sie u.a. die typischen Merkmale und verschiedene Textsorten der Zeitung kennen, wie und welche Nachrichten in die Zeitung kommen, welche Rolle Fotos und Schlagzeilen spielen.

Zum Abschluss der Unterrichtseinheit besuchten sie mit ihren Lehrerinnen Lena Kohrsmeier und Jil Wappler die Böhme-Zeitung in Soltau. Nach einer allgemeinen Einführung in das Unternehmen fand der Besuch der Redaktion statt. Dort gab der Chefredakteur Herr Jung den interessierten Schülern und Schülerinnen einen umfassenden Überblick über die Arbeit in der Redaktion, die verschiedenen Bereiche der hiesigen Zeitung, den Vertrieb und die Auflage sowie die Herstellung der Zeitung. Anschließend stellten die Jugendlichen ihre noch offen gebliebenen Fragen zu diversen Themen rund um die Zeitung.

Nach dem Besuch in der Redaktion hatten die Schüler und Schülerinnen die Möglichkeit, weitere Mitarbeiter zu befragen, z.B. diejenigen, die an dem neuen Magazin „Kinderkram“ arbeiten.

Das absolute Highlight für die Achtklässler war die Besichtigung der Lagerhallen: Da werden zum einen die meterhohen und tonnenschweren Papierrollen gelagert, zum anderen befindet sich dort die riesige Druckmaschine. Diese durften sie sogar „erklimmen“, um sich selbst die einzelnen Etagen und Abschnitte der Maschine anzusehen.
Spätestens hier wurde allen Jugendlichen klar, dass es viel Arbeit und Zeit braucht, bis die Zeitungsleser ihre Zeitung am Morgen in den Händen halten können.

In diesem Sinne möchten wir uns ganz herzlich bei Herrn Wolff, Herrn Jung und allen Mitarbeitern der Böhme-Zeitung bedanken, die uns einen gelungenen Einblick in das Zeitungswesen ermöglicht haben.

Jil-Maike Wappler

 

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Am Dienstagnachmittag, den 26.11.2019, trafen sich 56 Schülerinnen und Schüler der Klassen 6- 10 um gemeinsam mit ihren Aufsichtspersonen den lang ersehnten Ausflug nach Hamburg zum Musical zu starten.

Der gut gefüllte Bus war nach einem Zwischenstopp in Schneverdingen, wo ebenfalls Schülerinnen und Schüler zustiegen, schließlich voll besetzt. Nun ging die lange Fahrt zum Musical „König der Löwen“ los. Bereits im Bus schien jeder vor Freude zu platzen, was wiederum eine feierliche Stimmung im Bus verbreitete. Während der Überquerung der Köhlbrandbrücke war das Staunen groß, da uns ein fantastischer Blick über die lichterfüllte Hansestadt ermöglicht wurde. Dank des wunderbaren Busfahrers, der viele Informationen mit uns teilte, konnten wir unser Wissen über Hamburg erweitern. Als dann das Theatergebäude in unser Sichtfeld trat, wusste jeder von uns, dass dies ein sensationeller Abend werden würde.

Durch das am Hafen liegende Musicalgebäude bot sich uns ein wunderschöner Panoramablick auf den vor uns liegenden Hafen. So konnten wir die Elbphilharmonie in einem perfekten Winkel fotografieren. Die Tickets wurden verteilt und alle standen bereit, um in die Säle zu stürmen. Als dann die Schwierigkeiten des Plätze-Findens überwunden waren, konnte es endlich mit dem Musical losgehen. Alle waren mächtig aufgeregt und schon bei dem ersten Lied flossen bei dem Einen oder Anderen Tränen.

Gleich bei den ersten Tönen überkam uns ein Gefühl des Naheseins. Die Darsteller boten uns einen wunderbaren Einblick in den „König der Löwen“-Klassiker. Durch den Zuschauerraum bewegten sich große Figuren, um sich dem Tumult auf der Bühne anzuschließen. Die Bewegungen wurden durch enormen Körpereinsatz vollbracht, was nur durch beachtlich viel Mühe und Anstrengungen ermöglicht werden konnte. Das Lächeln der Artisten ist trotz dessen nicht verflogen.

Im Laufe des Musicals spürte man die Anspannung des Publikums, das mit einem Tunnelblick Richtung Bühne schaute, so bekam man seine Umgebung nur noch teilweiße mit. Immer wieder braust die Stimmung bei einem Witz in die Höhe, um sich gleich im nächsten Moment durch eine Tragödie in Weinen zu verwandeln. Nach dem allzu bekannten Lied „Hakuna Matata“ wurde eine zwanzigminütige Pause eingelegt. So gab es für uns die Gelegenheit etwas zu trinken oder sich draußen mit der frischen Luft auf den nächsten Akt vorzubereiten. Als dann alle wieder ihre Plätze einnahmen, konnte die Vorstellung ebenso beeindruckend weitergehen.

Die Darsteller hatten uns so gefesselt, dass wir auf das plötzliche Ende nicht wirklich gefasst waren. Nun verbeugten sich alle auf der Bühne, womit das Musical endgültig vorbei war. Noch immer aufgeregt vom Stück gingen wir durch den Ausgang. Ein weiteres Mal konnten wir den Hafen anschauen, bevor wir mit dem Bus den Weg nach Hause einschlugen. Aber auch auf dem langen Weg verblasste die Stimmung nicht. Lauter Gesang begleitete uns während der Fahrt. Nicht nur Lieder aus dem Musical erklangen am Abend, auch bekannte Lieder wie „Astronaut“, „Lieder“ und Weihnachtslieder wurden angestimmt. Der endgültige Schlussstrich fiel dann mit dem Abschied in Neuenkirchen.


Lois Schmidt und Lisa-Marie Heese, Klasse 10e

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