Die Projektwoche der Klasse 4b stand unter dem Motto „Umweltbewusstsein – Umweltschutz, Klimaschutz, Plastikmüll vermeiden und dem Slogan „Nicht verschwenden – wiederverwenden!“
Schon der erste Tag brachte staunende Augen: Herr Merkle von der Arbeitsgemeinschaft „atmosfair“ zeigte den Kindern mit Versuchen, was die Atmosphäre ist und ihre Bedeutung für unsere Erde.
Der CO2-Ausstoß in Deutschland pro Kopf ist zu hoch. Jeder stößt 10,5 t pro Jahr aus. Um das Ziel der „2 Grad-Marke“ zu schaffen, um die sich die Erde nicht noch mehr erwärmen soll, dürften es nur 2,3 t pro Kopf und Jahr sein. Das wurde den Kindern und auch der Klassenlehrerin um so deutlicher vor Augen geführt, als jeder seinen persönlichen CO2- Fußabdruck einmal testen konnte.
Interessiert und motiviert ging es die folgenden Tage weiter: Plakate wurden zu unterschiedlichen Unterthemen erstellt, ein Umweltbewusstsein-Spiel wurde entwickelt, Upcycling-Produkte und Strategien zum (Plastik-) Müll vermeiden wurden erarbeitet.
Nach der Projektwoche am Freitag gab es eine schriftliche Feedback- Runde. Hier einige interessante Aussagen der Schülerinnen und Schüler:

– Die Projektwoche sollte insgesamt mit einer Note bewertet werden. Von 20 Schülern/-innen vergaben 15 die Note 1 und vier die Note 2, einmal war 2 – 3 dabei.
– Am besten gefallen hat unter anderem: Das Moorhaus, das Ketten-selber-basteln und der Test zum eigenen CO2 – Fußabdruck

Hier vor allem zu sehen, wie groß der Abdruck eigentlich nur sein dürfte und wie groß er bei einigen ausfällt. Gefallen hat aber auch, dass sich so viele Eltern und Kinder für unseren Projektstand interessiert haben und wir durch unser Thema und die Standbetreuung am Nachmittag Verantwortung übernommen haben.

Zum Schluss sollte noch die Frage beantwortet werden, was die einzelne daraus gelernt hat. Hier einige Antworten:

- „Ich habe gelernt, wie schlimm der Klimawandel sein kann.“
- „Ich habe in dieser Woche sehr viel gelernt, z.B., dass CO2 gar nicht gut für die Umwelt ist und dass viele Menschen zu viel Fleisch essen, aber auch zu viel mit dem Auto fahren.“
- „Ich habe viel über die Umwelt gelernt, dass man keinen Müll in die Umwelt schmeißen soll und dass man unnötige Autofahrten vermeiden soll.“
- „Ich habe gelernt, wie die Erderwärmung genau funktioniert und wie einfach es (eigentlich) ist, das Klima zu schützen.“
- „..., dass man nicht so viel Plastikmüll verbrauchen sollte.“
- “..., dass wir weniger CO2 verbrauchen sollten.“
- ..., dass man die Natur genießen und nicht verschmutzen soll!

Ich finde, diese Woche hat sich voll gelohnt!

Marion Brammer

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